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Am 19. Oktober Fachkonferenz Flugwerft Schleißheim "Frühe Geschichte der Luftfahrt". Infos anfordern unter   + + +

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Willkommen in der Welt des ersten

erfolgreichen Motorfliegers


Flugpionier Gustav Albin Weißkopf, geb. am 1. Januar 1874
Visionär und Erfinder, Tüftler, Konstrukteur und Flugzeugbauer

 

Wenn wir heute ganz selbstverständlich einen Linienflug buchen, der uns an ferne Ziele bringt, so denken wir kaum daran, wem wir diese Möglichkeit des reisens letztendlich zu verdanken haben. Es waren die Visionäre und Tüftler vor nunmehr über 100 Jahren, die überzeugt waren, dass es für Menschen möglich sein wird, sich mit geeigneten Geräten in der Luft fortzubewegen. Und sie tüftelten und experimentierten entschlossen daran, dies unter Beweis zu stellen. Einer dieser Pioniere war der im mittelfränkischen Leutershausen geborene Gustav Albin Weißkopf.

 

Erster erfolgreicher, kontrollierter Motorflug der Geschichte
14. August 1901  ●  Gustav Albin Weißkopf

 

Kaum eine andere Pionierleistung wurde jemals so akribisch recherchiert, dokumentiert und nachgewiesen, wie die des Gustav Weißkopf.

 

Dabei wurde nur durch eine Folge glücklicher Zufälle verhindert, dass der Flugpionier für alle Zeiten vollkommen unentdeckt bleibt. Ruhm und Anerkennung waren dem begabten Konstrukteur und findigen Tüftler bei weitem nicht so wichtig wie der Drang, seine Vision vom Fliegen verwirklicht zu sehen. Und so konnte es geschehen, dass die Brüder Orville und Wilbur Wright jahrzehntelang als die ersten Motorflieger galten, obwohl sie erst 855 Tage nach dem Pionierflug von Gustav Weißkopf mit ihrem 'Flyer' genannten Flugapparat Entfernungen zwischen 37 und 260 Meter zurück gelegt hatten

 

 

 

Dieses an den damaligen Bürgermeister von Leutershausen gerichtete Schreiben vom 1.11.1964 war der Auslöser für die intensiven Nachforschungen sowohl in der Geburtsstadt des Flugpioniers, als auch im Fairfield County im US-Bundestaat Connecticut, wo Gustav Weißkopf bis zu seinem Tod am 10. Oktober 1927 lebte und wirkte. Der Brief ist unterzeichnet von William J. O'Dwyer, Capt. der Reserve, United States Air Force.

 

 

 

 

 

 

Dieser Anfrage von Capt. O'Dwyer, und seiner Entschlossenheit, die Nachforschungen aktiv voranzutreiben ist es zu verdanken, dass dem Flugpionier Weißkopf Jahrzehnte nach seinen Erfolgen die gebührende Ehre zuteil wurde. Während Capt. William O'Dwyer sich seit 1963 in den USA intensiv mit Gustav Weißkopf befasste, wurde man bald auch in seiner Geburtsstadt Leutershausen aktiv, was zur Gründung der Flughistorische Forschungsgemeinschaft Gustav Weißkopf führte.

 

Durch die enge Zusammenarbeit diesseits und jenseits des Atlantiks ist es schliesslich gelungen, den Werdegang und die Pionierleistungen von Gustav Albin Weißkopf gründlich zu erforschen und zu dokumentieren. Es ist unter Einwanderern in Nordamerika nicht unüblich, ihren Namen zur Vereinfachung der Landessprache (Englisch) anzupassen. So hatte sich auch Gustav Weißkopf in Gustave Whitehead umbenannt. Beispiel eines anderen berühmten deutschstämmigen Amerikaners ist William Edward Boeing, Gründer der Boeing Flugzeugwerke, geboren als Wilhelm Eduard Böing.